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Papalagi Panoptikum
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Eine Text/Musik/Bild- Performance
Vergangenheit und Zukunft sind zwei Straßen, die sich in der Gegenwart kreuzen.
Mitten auf der Kreuzung stehen ein Schauspieler, eine bildende Künstlerin und eine Band, die sich eines vorgenommen haben: auf unterhaltsame Weise Kritik an den Werten und Normen des modernen Lebens zu üben.
Der zeitgenössische Prosatext „walk like wilco“ und das als Hippie-Bibel bekannte neunzigjährige Buch „Der Papalagi - die Reden des Südseehäuptlings Tuiavii aus Tiavea“ von Erich Scheuermann bilden die Grundlage dieser multimedialen Lese-Performance, die ein kurioses und bizarres Bild der westlichen Gesellschaft entwirft.
Eingebettet in assoziative Bildprojektionen und die Musik der Band Waits4Devil, die von athmosphärischem HipHop bis zu derbem Rocksound reicht, bietet das einstündige Programm eine Kulturkritik, die zwischen naiver Verwunderung und zynischer Abgeklärtheit changiert.
Text: Erich Scheuermann und Bastian Winkler
Textarrangement/Regie: Annegret Bauer
Musik: Waits4Devil (Ralf Siedhoff, Holger Uthe, Tom und Michael Semper)
Spiel: Johannes Geisser
Projektionen: Kerstin Perschke
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Gefördert vom Kultusministerium Thüringen |
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Co Starring
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Comedy-Rock-Theater mit viel Musik von Theo Fransz
Co erwacht eines Morgens und stellt fest, dass sich über Nacht einiges verändert hat: Ihm sprießen Pickel, ihm wachsen Haare, wo vorher keine waren und seine Stimme hat sich verändert. Und das ist erst der Anfang. Nichts ist mehr wie zuvor. Plötzlich muss sich Co in der Welt der Erwachsenen zurecht finden. Kurzentschlossen hängt er sein Plüschtier an den Nagel und beschließt, ab heute ein echter Mann zu sein. Und prompt verliebt sich Co unsterblich in einen „blauen Engel“. Doch damit beginnt erst eine abenteuerliche Verfolgungsjagd...
www.costarring.de
Das Stück wurde 2001 mit dem Holländischen CJP (Cultural Youth Passport) Bühnen Preis ausgezeichnet. In der Begründung der Jury heißt es: „Co behandelt ernste Themen auf unbeschwerte, absurde und humorvolle Weise, indem es diese Themen leicht greifbar macht und es ist ein originelles Stück mit Biss.“
„Mit Mitteln der Comedy wird eine Geschichte der Tragödie des Erwachsenwerdens erzählt. In der radikalen Überzeichnung der Figur steckt das Erfolgsgeheimnis... Diese Geschichte ist großartig, absurd, völlig unwahrscheinlich und deshalb umso tragischer... Absurd, grotesk, hässlich, exzellent.” (Theaterheute, Nr. 8/9 2001)
„Theo Fransz’ ’Co-Starring’ ist das perfekte Stück zur Tragödie des Erwachsenwerdens – verpackt als niemals seichte Comedy, um jenen Schmerz verlachen zu können.“ (Leipziger Volkszeitung, 16.01.06)
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Mann im Fahrstuhl
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"Mann im Fahrstuhl" ist eine zwanzig minütige, performative Lesung nach einem Monolog von Heiner Müller.
Ein kafkaeskes Drama um einen kleinen Angestellten aus dem Keller, der in die Chefetage beordert wird und ohne seine Schuld darin versagt, den Auftrag auszuführen, der ihm unbekannt bleibt. Es entspinnt sich ein mystisches Hörwerk, das sich im Zusammenspiel mit den Live-Illustrationen Kerstin Perschkes zu einem mitreißenden Bilderbuch entwickelt.
Johannes Geißer – Sprecher
Michael Semper – Musik
Kerstin Perschke – Polylux |
Auge um Auge
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In "Auge um Auge" geht es um den erbitternden Machtkampf von Vertretern der drei Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam.
Nach einem vorrübergehenden Regentenwechsel herrscht auf Malta ein christlicher Tyrann. Blinder Terror von Seiten der Muslime und listige Rache von Seiten der Juden sind die Antwort. Aufgrund des Alleinvertretungsanspruches der Oberhäupter ihres jeweiligen Glaubens kommt es allerdings auch zu Generationskonflikten, sie dulden die glaubens- übergreifende Liebe der Kinder um keinen Preis. Aber es gibt auch die so genannten Wendehälse, die es immer wieder schaffen, mit List ihren einflussreichen Platz in der Gesellschaft zu sichern. Das Stück beleuchtet intensiv das Verhalten des Menschen innerhalb der verschiedenen Herrschaftsformen zwischen Diktatur und Demokratie sowie das gnadenlose Walten und Wüten im vermeintlichen Auftrag des Glaubens und einzigen Gottes, sei es aus Eigennutz, Machtgier oder blindem Fanatismus.
Regie: Matthias Thieme
Ausstattung: Coco Ruch
Spieler: Sandra von Holn, Katrin Heinke, Reiner Gabriel, Johannes Geißer
Musiker: Ralf Siedhoff - Gitarre, Micha Semper - Bass
Tom Semper - Schlagzeug/Percussion, Werner Brunngräber - Saxophon/Gitarre
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